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Marken-Boykott

Ferrero

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Firmen- und Produktdaten Bearbeiten

Firmenname und Adressen Bearbeiten

Ferrero S.A. / S.p.A.

http://www.ferrero.com/
Zentrale: Luxemburg und Alba, Italien
Niederlassungen in Deutschland und weltweit.

Bekannte Produkte Bearbeiten

Duplo“, „Ferrero Küsschen“, „Giotto“, „Hanuta“, „Kinder“ („Kinder Bueno“, „Kinder Pingui“, „Kinder Riegel“, „Kinder Schokolade“, „Kinder Überraschung“, „Kinder Maxi King" etc.), „Milch-Schnitte“, „Mon Cheri“, „Nutella“, „Raffaelo“, „Rocher“, „Yogurette“ u.v.a.

Boykottaufruf Bearbeiten

Ferrero macht sein Geschäft seit jeher damit, eine breite Produktpalette an Süßigkeiten zu verkaufen. Das tut zwar jeder Süßwarenhersteller, aber Ferrero zieht dabei eine Reihe von Kritikpunkten auf sich:

  • Intensive, oftmals an Kinder gerichtete Produktwerbung, vor allem mit den Produkten der „Kinder“-Reihe. Damit trägt Ferrero massiv zur Überfettung der Gesellschaft und zunehmende Übergewichtigkeit bei Kindern bei, da die „Kinder“-Süßigkeiten vor allem als Pausensnacks, Zwischenmahlzeiten und Erlebnisträger beworben werden. Durch diese zielgruppenorientierte Vermarktung sind die Süßigkeiten bei Kindern beliebt und begehrt, und sie gewöhnen sich an süße, fetthaltige Snacks.
  • Irreführende Werbung I. Für viele „Kinder“-Süßigkeiten und z.B. „Nutella“ wirbt Ferrero mit Hinweisen auf Milch in den Zutaten. Tatsächlich sind jedoch nur Milchbestandteile enthalten (neben hauptsächlich Zucker und Fett). Um den Tagesbedarf an bestimmten in Milch enthaltenen Mineralstoffen und Vitaminen zu decken, müsste man Mengen an Ferrero-Süßigkeiten essen, die absolut ungesund sind. (Beispiel: Um 100% der RDA von Calcium und Eisen zu sich zu nehmen, müsste man 667 g Nutella essen, also mehr als 1½ normale 400 g-Gläser. Damit hätte man jedoch bereits mehr als das 3-fache der empfohlenen Tageszufuhr (GDA) an Fett und die 4-fache empfohlene Tageszufuhr an Zucker zu sich genommen.)
  • Irreführende Werbung II. Ferrero stellt bestimmte Produkte als sportlich und leicht dar, zum Beispiel den Schokoriegel „Yogurette“. Dieser enthält jedoch mehr Fett und Zucker als gewöhnliche Schokolade.[1] Außerdem benutzt Ferrero gerne sportbezogene Werbung und Aktionen im Zusammenhang mit Sportereignissen, um Kunden darüber hinwegzutäuschen, dass Süßigkeiten eigentlich wenig mit Sport, Sportlichkeit und Fitness zu tun haben. Diese subtilen Botschaften verleiten KosumentInnen zu noch stärkerem und unbedachterem Konsum von Ferrero-Süßigkeiten.
  • Verwendung von Käfigeiern für die Herstellung der Ferrero-Produkte.
  • Bestechung der regierenden Partei CDU zur Erlangung von Zahlungsvorteilen bei der Gewerbesteuer für die deutsche Niederlassung von Ferrero. [2]
  • erpresserische Einkaufspolitik gegenüber den Handelspartnern in der türkischen Haselnuss-Ernteregion, extremer Preisdruck, so dass Arbeiter auf den türkischen Haselnussplantagen schon ihre Kinder mitbringen, damit sie gemeinsam auf eine ausreichende Sammelmenge kommen (vgl. WDR-Dokumentation "Markencheck: Ferrero", 2012)
  • Kakao weder zertifiziert bio noch zertifiziert fairtrade, was im Umkehrschluss bedeutet: unterbezahlte Arbeiterinnen müssen mit Unkrautvernichtungsmitteln umgehen, die ihre Gesundheit beeinträchtigen und die Humusbodenschicht langsam zerstören
  • ohne Kontrollmechanismen ob Kinderarbeit auf den Kakao- oder Haselnuss-Plantagen toleriert wird im Umkehrschluss
  • für Nutella wird Palmöl verwendet, für welches keine konkrete Bezugsquelle angegeben wird. Zur Gewinnung von Palmöl werden vielfach große Flächen des Regenwaldes gerodet.

Webseiten zum Ferrero-Boykott Bearbeiten

  • Foodwatch-Kampagne „Ferrero: Punkte sammeln, bis das Trikot platzt“ foodwatch.de

Stellungnahme von Ferrero Bearbeiten

Ferrero sieht sich in keiner Verantwortung, so lange der Konzern mit seinen Produkten alle Lebensmittelgesetze einhält.



  1. „Joghurt-schwerer Schwindel“, Artikel über Ferrero Yogurette auf abgespeist.de
  2. „Parteispendenaffäre der hessischen CDU“ Abschnitt im Wikipedia-Artikel über Ferrero

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