Marken-Boykott
Für ein Gleichgewicht zwischen materiellem Fortschritt und ethischen Werten, zwischen Wissen und Weisheit.
| Warum Marken boykottieren, welche Marken?
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| Wenn Sie viel Nachrichten lesen, kennen Sie solche dieser Art: Die Produkte einer bekannten Marke werden in Billiglohnländern gefertigt, und die Firma kümmert sich dabei weder um die miserable Bezahlung der Arbeiter, noch um die Umweltverschmutzung vor Ort, oder sie spielt einen Skandal um Verunreinigungen in ihren Produkten oder Abwässern herunter, oder verfolgt ethisch zweifelhafte Geschäftspraktiken zur Maximierung des Profits. „Von denen sollte man nichts mehr kaufen“, denken Sie sich, und erinnern sich daran, dass wohlmeinende Organisationen auch nicht selten zum Boykott bestimmter Handelsmarken oder Hersteller aufrufen - es sei nur mal der immens erfolgreiche Boykottaufruf von Greenpeace und anderen gegen Shell anlässlich der geplanten Versenkung der Öl-Plattform Brent Spar genannt.
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| Doch „gute“ Marken gibt es ebenfalls. Von Firmen und Gesellschaften, die in jeder Hinsicht sauber arbeiten, die nicht lügen, betrügen und ausbeuten. Und weil wir positiv denken und nicht allen von vornherein Böses unterstellen, konzentrieren wir uns hier auf die schwarzen Schafe aller Branchen: Sowohl Firmen als auch Produkte werden so umfangreich wie möglich aufgenommen. Der Grund für den Boykott wird erklärt und es gibt Links zu Artikeln und Informationen, welche die Behauptungen belegen. So kann sich jeder ein eigenes Urteil über die Schwere der Missetaten bilden und entscheiden, ob er diese Produkte gänzlich oder nur häufiger meidet, oder doch nicht.
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| Kein Quatsch - Tatsachen.
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| Es geht hier, außer auf den Diskussionsseiten, nicht um private Meinungen, nicht um schlechte Erfahrungen, die jemand mal persönlich mit einer Firma gemacht hat, und nicht um Vorlieben und Abneigungen. Es geht um Firmen, die zur Profitmaximierung alles tun, was ihnen nützt - sei es, gesundheitliche Schäden ihrer Kunden in Kauf zu nehmen, um die Produktionskosten niedrig zu halten, oder giftige Abwässer in Flüsse und Meere zu leiten, weil die Chance, nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden, größer ist als die Bereitschaft, für die Entsorgung zu bezahlen, oder fleißige Kinderhände in Slums arbeiten zu lassen, weil die so billig und geschickt sind. Es geht um die „Bösen“, denen man nicht einen Cent geben möchte.
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| Die Firmen werden mit ihrem vollen Namen genannt: Keine Sternchen, keine Beschönigungen. Alle Marken und Verknüpfungen der Gesellschaften werden aufgenommen, so dass die Suche nach „Fanta“ auch zu den Informationen über die Coca-Cola Company führt. Der alphabetische Index auf der Hauptseite enthält alle Hersteller und deren bekannteste Produkte, über die Informationen vorliegen, die einen Boykott rechtfertigen.
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| Mitarbeiter und Ziel des Projekts
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| Dies ist ein Wiki, und das heißt, dass jede/r inhaltlich dazu beitragen kann, soll und darf. In der regionalen Zeitung steht, dass die Filiale einer großen Kette geschlossen wurde, als die Angestellten einen Betriebsrat gründen wollten? Sie erfahren davon, dass ein großer Konzern unethisch oder umweltschädigend handelt? Ins Wiki mit dieser Information, in den schon vorhandenen Artikel über diese Kette oder die Firma, oder einen einen neuen eröffnet - keine Sorge, wenn nicht alles stimmt mit den Überschriften und Absätzen, dann kümmert sich jemand anderes darum, den Text in eine wiki-gemäße Form zu bringen. Nur inhaltlich muss es stimmen und möglichst belegt werden; mit Links, Zitaten, gescannten Bildern oder Videos.
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| „Die Macht des Verbrauchers“ - keine Fantasie, sondern ein wirksames Mittel gegen das, was uns anstinkt. Wenn eine Firma merkt, dass ihre Absätze zurückgehen, und sie wissen, dass immer mehr Verbraucher ihre Produkte aus einem ganz bestimmten Grund nicht kaufen, werden sie sich Gedanken um diesen Grund machen und eventuell etwas ändern. Marken-Boykott hilft!
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Adidas, Aldi, Alete, Aral, Axel Springer AG
Bacardi, Berliner Morgenpost, Bild, Bombay Sapphire, BonAqa, BP, Bübchen, B.Z.
Castrol, Coca-Cola Company
Dewar's, Die Welt, Dole
elektronische Gesundheitskarte, EnBW, Envia, E.ON, Eprimo, Esso, E wie einfach, ExxonMobil
Facebook, Fanta, Ferrero, Fox News
Google
Hamburger Abendblatt, Hexal
Jamba, Jack Wolfskin
Kik (Bekleidung), Kinder (Süßwaren), Kraft Foods
Lidl
Maggi, Martini, McDonald's, Mobil, Monsanto, Mövenpick, Müllermilch, MySpace
Naturenergie, Nestea, Nestlé, Netto Marken-Discount, News Corp, Novartis, Nutella, Nuon
Römerquelle, RWE
Sachsenmilch, Schlecker, Shell, Siemens, Sony, Spirit of Georgia, Sprite, strasserauf, StudiVZ
Thor Steinar, Trend Micro
Ullstein-Verlag, Unilever
Vattenfall, Vittel
Weihenstephan
Yello Strom, Yogurette
Fett = Firmenname, normal = Produktname (meistens nur eine Weiterleitung), rot = Artikel existiert noch nicht.
Die Liste ist ständig auf dem neusten Stand zu halten.
Momentan schreiben wir an 28 Artikeln.
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- Datum: 10.02.2010. Das Marken-Boykott Wiki hat ein eigenes Logo bekommen! Vielen Dank an Michael McCouman jr. vom Wikia Content-Team.
- Datum: 28.04.2008. Unser Forum ist geöffnet und kann für alle Diskussionen rund um Marken-Boykott genutzt werden.
- Datum: 07.03.2008. Das Marken-Boykott Wiki ist ab jetzt auch über die Adressen www.marken-boykott.de und www.firmen-boykott.de erreichbar.
- Datum: 03.03.2008. Marken-Boykott ist gestartet. Der Projektaufbau beginnt.
- Deine Hilfe ist willkommen, mach mit!
- Die Richtlinien für dieses Wiki werden noch erarbeitet. Eine Schablone für zukünftige Artikel wird mit den ersten Artikeln entwickelt und erprobt.
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