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Marken-Boykott

McDonald's

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Firmen- und Produktdaten Bearbeiten

Firmenname und Adressen Bearbeiten

McDonald’s Corporation
bzw. in Deutschland: McDonald’s Deutschland Inc. mit Sitz in Delaware, USA

http://www.mcdonalds.de/
http://www.mcdonalds.com/
Zentrale: Oak Brook, Illinois, USA
Filialen bzw. Franchisenehmer in Deutschland und weltweit.

Bekannte Produkte, Namen und Slogans Bearbeiten

Big Mac“, „Chicken McNuggets“, „Ronald McDonald“, „Ich liebe es/i'm lovin' it“ u.a.

Boykottaufruf Bearbeiten

McDonald's verkauft sehr ungesunde Lebensmittel, welche nachweislich die Menschen krank machen und zur Verfettung der Gesellschaft beitragen.[1] Dabei suggeriert McD in seinen Werbekampagnen immer wieder, das Essen bei McD gehöre zu einem jungen, fröhlichen und gesunden(!) Lebensstil. Außerdem wendet sich der Konzern mit vielen Kampagnen, der "Ronald McDonald"-Clownsfigur, sowie Spielbereichen in den Restaurants und Spielzeugen bei den Kindermenüs, ganz besonders an Kinder. Diese werden damit an das Fastfood gewöhnt, und McD zieht sich seine späteren Stammkunden heran - ganz ungeachtet dessen, dass regelmäßiger Fastfood-Konsum für Kinder in der Wachstumsphase besonders schädlich ist.

In Imagekampagnen versucht der Konzern immer wieder, sich in ein gutes Licht zu rücken, indem in diesen Kampagnen gelogen und getäuscht wird.

Einige Beispiele:

  • McD behauptete in einer Kampagne 2005, die Burger-Brötchen seien „aus nichts anderem als Weizen, Hefe, Wasser und einer Spur von Salz und Zucker“. Das war gelogen: Die Brötchen enthalten unter anderem auch Emulgatoren und Invertzucker. McDonald's musste die Kampagne stoppen, warb aber weiterhin mit dem Begriff „natürlich“, was ebenfalls nicht zulässig war. McD musste auch das unterlassen und 10.000 Euro Strafe zahlen.
  • In einer Kampagne im Jahr 2009 wurden sogenannte „Qualitäts-Scouts“ zu einzelnen Produktionsstätten für McD-Zutaten geschickt, z.B. zu Salatbauern oder Rinderzüchtern. Diese Kampagne suggeriert das Bild einer idyllischen Landwirtschaft mit kleinen Betrieben. In einem Beispiel hat die Organisation Foodwatch ausgerechnet, dass ein in dieser Kampagne gezeigter Rinderzuchtbetrieb ungefähr 0,001% des von McD benötigten Burgerfleisches liefert und daher nicht im geringsten Rückschlüsse auf die anderen Betriebe zulässt.[2]
  • Den Vorwurf, Regenwald-Vernichtung und Klimawandel zu fördern, beantwortet McD damit, dass das Fleisch bei McD in Deutschland zu 100% aus Deutschland kommt. Aber Deutschland macht nur einen kleinen Teil der McD-Betriebsstätten aus, und auch für die Schweine und methanrülpsenden (und damit den Treibhauseffekt fördernden) Rinder in Deutschland wird das Futter aus immer größer werdenden Sojaplantagen bezogen, für die weiterhin die letzten Regenwälder abgeholzt werden.[3]

Grundsätzlich auch boykottwürdig ist McDonald's dafür, den hemmungslosen Fleischkonsum zu propagieren. Es gibt bei McD kaum Gerichte ohne Fleisch, bis auf einen teilweise in Deutschland erhältlichen Burger mit Gemüse-Patty nur Beilagen. Der Fleischkonsum in der westlichen Welt hat in den letzten Jahrzehnten jedoch groteske Züge angenommen und fordert den fortgesetzten Ausbau der KZ-ähnlichen Massentierhaltung. Dies ist McD mit anzukreiden, denn der Konzern sorgt mit seiner Werbung und seiner Marktmacht dafür, dass schnellkomsumgerechte Fleischprodukte in aller Munde bleiben.[4]

Weitere Kritikpunkte:

  • Der Konzern fährt regelmäßig Milliardengewinne ein, bezahlt seine einfachen Angestellten aber miserabel.
  • Wer ein komplettes Menü verspeist, etwa eines wie McD mit Spar-Coupons gerne bewirbt (2 große Burger, Pommes und Cola), oder ein Maxi-Menü mit Extra-Burger, nimmt bis zu mehr als das Doppelte der empfohlenen Tagesmenge an Fett, Salz und Kohlenhydraten zu sich.

Webseiten zum McDonald's-Boykott Bearbeiten

Stellungnahme von McDonald's Bearbeiten

Lügen und Ausflüchte.



  1. „Super Size Me“, Dokumentarfilm von Morgan Spurlock (Film-Homepage)
  2. Foodwatch über McD-Qualitätsscouts, foodwatch.de
  3. „Billiges Fleisch Schuld an Amazonas-Zerstörung“ auf naturkost.de
  4. Wikipedia über Fleischkonsum

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